durch Erhöhung des Batteriestroms auszugleichen um auf der Sekundärseite (Strom zur LED) den
LED-Strom konstant halten zu können. Dies bedeutet aber zugleich, dass die zur Neige gehenden Batterien
noch höher belastet werden und dies den Vorgang des Entladenes zusätzlich rasant beschleunigt.
Letztendlich wird die Elektronik auf Grund der zur Neige gehenden Batterien nicht mehr in der Lage sein
den Sekundärstrom aufrecht zuhalten und schaltet dann die LED unvermittelt ab.

Die 2. Möglichkeit, wie in der Heser-BackUp realisiert, ist die LED direkt an der Spannungsquelle (Batterie)
über einen kleinen Vorwiderstand zu betreiben. Der Nachteil dieser Lösung ist, dass der LED-Strom
mit der Batteriespannung sinkt und die Lampe dadurch in ihrer Helligkeit langsam nachlässt. Der Helligkeitsverlust
macht sich aber erst nach ca. 6 Stunden Brenndauer bemerkbar.

Der Vorteil dieser Variante ist, dass die Lampe solange brennt, solange die Batterien noch in der Lage
sind einen gewissen Strom abzugeben. Zu einem Zeitpunkt, bei dem die Lampe dieser Bauart noch lange
brennt, schaltet die Elektronik die Lampe schon um etliches früher aus. Insbesondere wenn eine Batteriezelle
aus irgend einem Grund stark zusammen bricht, brennt eine Lampe ohne Elektronik noch weiter,
während die elektronisch geregelte bereits abschaltet. Zusätzlich werden bei unserer Lösung die
schwächlichen Batterien noch entlastet, da die Stromentnahme aufgrund der niedrigeren Batteriespannung
zurückgeht. D.h. bei sinkender Batterieladung wird die Leistungsentnahme reduziert.
Insbesondere diese Eigenschaft prädestiniert das Prinzip, wie es in der Heser-Backup Verwendung findet,
für Backup-Lampen. Unsere Lampe ist auch noch nach 15 Stunden in der Lage genügend Licht zu liefern
um eine Leine in der Höhle zu verfolgen. Nur sehr wenig Taucher sind so lange im Wasser, aber dies
zeigt, dass die Lampe auch noch mit sehr schwachen oder fehlerhaften Batterien zurecht kommt und als
letzte Lebensversicherung dienen kann. Batteriefehler sind zwar selten, aber nicht unwahrscheinlich.
Ein weiterer Nachteil einer Lampe mit Regler ist die Tatsache, das mit steigender Anzahl an Bauteilen die
Ausfallwahrscheinlichkeit wesentlich erhöht wird.

Die extrem geringe Ausfallrate der Lampe ist auch der Grund warum wir seit Einführung unserer Lampe
kaum Veränderungen vorgenommen haben.

Eine Backup-Lampe wird nicht durch die bloße Namensgebung zur solchen, sondern durch ihre
bauartbedingte hohe Ausfallsicherheit und die Resistenz gegenüber widrigen Einflüssen wie z.B.
Batterie-Fehler, d.h. durch eine hohe Fehlertoleranz.
Anmerkungen zur Helligkeitsmessung:

Zu diesem Thema sind einigen physikalischen Größen zu unterscheiden:

Lichtstärke:
Physikalisch ist sie die Strahlungsleistung der Lichtquelle pro Raumwinkel gewichtet mit der spektralen
Empfindlichkeit des menschlichen Auges. Sie wird in Candela angegeben.

Wenn man die Lichtstärke über den ganzen Raumwinkel misst und aufaddiert so erhält man den Lichtstrom.
Der Lichtstrom ist die Summe allen Lichts, das eine Leuchtquelle aussendet. Der Lichtstrom wird in
Lumen angegeben.

Leuchtdichte:
Die Leuchtdichte beschreibt die Helligkeit. Sie wird in Candela pro Quadratmeter angegeben. Die Leuchtdichte
wird für flächige Lichtquellen verwendet.

Beleuchtungsstärke (Lux):
Diese Einheit beschreibt den Lichtstrom pro Flächeneinheit.

Lichtmessung:
Lichtmessungen sind keine einfache Sache. Oft wird mit einem einfachen sog. Lux-Messgerät die "Helligkeit"
einer Lichtquelle gemessen. Dabei misst man dann aber nur die Beleuchtungsstärke in einem Punkt,
erhält aber eine Ergebnis mit einem Flächenbezug. Dies ist auch die Erklärung warum solche Messungen
oft unglaubliche gute Werte bei Vergleichsmessungen liefern. Eine solche Messung wird der strahlungscharakteristik
einer Lampe nicht gerecht. Wenn man auf diese Weise einen Laser-Pointer mit einer einer
100W Halogenlampe so vergleicht, liegt der Laser-Pointer vorn. Man müsste sich dann für eine Laser-
Pointer als Tauchlampe entscheiden.

Bei machen LED-Lampen kommt noch der weiterer Umstand hin zu, dass sie mit einer pulsweitenmodullierten
Stromquelle betrieben werden, d.h. elektronische Regelkreis schaltet die Stromquelle in sehr kurzen
Abständen aus und ein. Dies ist eine viel verwendete Möglichkeit den Strom einfach über die Zeit gesehen
zu regeln und damit zeitlich integriert gesehen konstant zu halten. Es ist einfacher und effektiver
den Strom über die Länge der Impulse zu regeln, als über die Spannung. Dieses Verfahren wird auch genutzt
um die LED mit Überstrom zu betreiben, durch die Pausen wird eine Überlastung der LED vermieden.
Teilweise werden auch Bauteile genutzt um eine gewisse Glättung vor der LED zu erreichen, was
aber wieder zu Verlusten führt. Für das menschliche Auge ist dies nicht zu erkennen, es wird der Durchschnittswert
über die Zeit wahrgenommen obwohl die LED zwischen den Pulsen tatsächlich ausgeht und
nicht wie ein Glühfaden nachglimmt. Dies erschwert aber die Lichtmessungen, da nicht nur über die beleuchtete
Fläche integriert werden müsste sondern auch noch über die Zeit. Dies ist mit einfachen Messgeräten
nicht mehr möglich. Diese zeigen dann oft nur fiktive Werte an.
Dies verdeutlicht auch warum mache Testaufbauten schier unglaubliche Werte bei Vergleichen von Halogenlampen
und LED-Lampen oder geregelten und ungeregelten Lampen liefern.
Wir denken dies verdeutlicht wie unseriös solche Vergleichsmessungen sein können und dadurch ein
falsches Bild wiedergegeben wird. Deshalb widerstreben es uns solche Vergleiche. Wir werden dies auch
in Zukunft nicht tun. Uns ist der ehrliche Umgang mit Kunden und auch Nichtkunden wichtiger. Wir haben
kein Problem damit zuzugeben, dass wird uns nicht in der Lage sehen seriös Vergleichsmessungen anbieten
können.

Es ist vielleicht nicht die hellste, aber die konzeptionell sicherste Backup auf dem Markt. dies wollen
wir nicht zugunsten einer geringfügigen Helligkeitsverbesserung aufgeben.

Mit freundlichen Grüßen
Karl Heser
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Heser-BackUp Selected LED - Tauchlampe - Testexemplar vorhanden

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Heser-BackUp Selected LED<br>-Tauchlampe - Testexemplar vorhanden-
   
   

Heser-BackUp Selected LED
-Tauchlampe - Testexemplar vorhanden-

Hersteller / Label: Heser-Tauchtechnik

Best.-Nr.: 260-1000

Die Lampe ist speziell für den Einsatz als Reservelampe für anspruchsvolle Tauchgänge insbesondere im Höhlentauchbereich konzipiert. Von besonderer Bedeutung ist hierbei eine gute Fokussierung um das Verfolgen der Sicherungsleine und die Kommunikation zum Tauchpartner über Lichtsignale sicher zu stellen. Nicht zu vergessen ist hierbei auch die Forderung einer hohen Zuverlässigkeit bei langer Brenndauer. Dies wird durch den Einsatz einer LED als Leuchtmittel erreicht. Durch ihren einfachen und robusten Aufbau ist die Lampe im Rahmen einer DIR-Konfiguration einsetzbar.

Was für den anspruchsvollen Höhlentaucher gut genug ist, kann dem ambitionierten Sporttaucher nur recht sein. Diese Lampe lässt sich auch als zuverlässige Reservelampe oder auch als Hauptlampe im Sporttauchbereich einsetzten.

Durch ihren robusten Aufbau und das druckdichte Gehäuse eignet sich die Lampe auch hervorragend für dem Outdoor-Bereich oder im harten Werkstatt-Betrieb.

Technische Beschreibung
* Hohe Lichtleistung durch 3W-LED-Brenner
* Beste Fokussierung
* Großer Lichtaustritt (27mm)
* Hohe Zuverlässigkeit
* Keine Regelelektronik
* Lange Brenndauer
* Nur 2 Außengehäuseteil -> nur eine Dichtkante
* Dichtkante mit zweifacher O-Ringabdichtung
* Innenleben in feinmechanischer Qualität aus Metall
* Abwärmerückführung an die Batterien
* Griffiges Gehäuse
* Einfacher Schaltmechanismus
* Batterie und Akkubetrieb möglich
* Abmessungen

Hohe Lichtleistung durch 3W-LED
Durch den Einsatz einer sehr leistungsfähigen 3W-Leuchtdiode hat diese Lampe eine enorme Lichtausbeute im Vergleich zu Halogenlampen vergleichbarer Baugröße und das bei längerer Brenndauer.
Selected LED: Bei der Ausführung Selected LED kommt eine beim LED-Hersteller selektierte LED zum Einsatz deren Lichtstrom im Bereich vom 67,2 und 87,2 Flux liegt. Dadurch hat die Lampe eine noch höhere Wirkungsgrad, d.h. die Leuchtkraft ist höher bei gleich Brenndauer. Da herstellerselektierte LEDs nur in sehr begrenzten Stückzahlen verfügbar sind, sind diese Lampen nicht immer lieferbar.

Beste Fokussierung
Die Fokussierung entspricht den Anforderungen für eine Backup-Lampe im Höhlentauchen vollkommen. Bisher stand keine LED-Backup-Lampen mit ausreichender Fokussierung auf dem Markt zur Verfügung. Diese Fokussierung wird durch einen speziell für diese Lampe gefertigten Reflektor möglich.
Es ist keine Seltenheit, dass 50% der von der Lichtquelle abgegeben Lichtmenge sich im Streulichtbereich verliert und so für den Taucher nutzlos ist. Deshalb ist auch im Sporttauchbereich ist die Fokussierung nicht ohne Bedeutung.

Großer Lichtaustritt (27mm)
Eine große Lichtaustrittsöffnung ist wichtig für die Lichtausbeute . Bei vielen LED-Lampen wird aus Kostengründen auf den Einsatz eines passen Reflektors verzichtet und auf eine kleineren Typ zurückgegriffen.

Hohe Zuverlässigkeit
Da LEDs eine geringe Stoßempfindlichkeit im Gegensatz zu Glühfadenlampen aufweisen und auch sonst nicht empfindlich sind, ergibt sich eine hohe Zuverlässigkeit der Lampe.

Keine Regelelektronik
Der bewusste Verzicht auf eine Regelelektronik bringt speziellen beim Einsatz als Reservelampe folgende Vorteile:
- Erhöhung der Zuverlässigkeit

- Elektronik kann durch Feuchtigkeit oder sonstige Einflüsse ausfallen.
- Erhöhung der Brenndauer

- Beim Einsatz einer Regelelektronik wird die LED immer mit voller Last betrieben. Der Vorteil ist die immer gleichbleibende maximale Lichtausbeute bis zum Ende der Batteriekapazität. Während des Entladevorgangs der Batterien sinkt der Batteriespannung ab. Die Elektronik würde dies ausgleichen. Die Folge ist, dass der Batteriestrom immer weiter ansteigt. Am Ende der Batteriekapazität geht die Lampe dann innerhalb von Minuten ganz aus. Wird keine Steuerelekronik sinkt mit der Batteriespannung der Strom der den Batterien entnommen wird. Der Nachteil ist dabei, das die Lichtleistung der Lampe kontinuierlich sinkt. Andererseits steigt die Brenndauer aber enorm an. Dies kann besonders in kritischen Situationen ein enormer Vorteil sein, da nicht auch noch die Brenndauer der Backup-Lampe gegen den Taucher arbeitet. Durch diesen Sachverhalt, ist die Lampe in der Lage auch noch nach 8 Stunden ausreichend Licht zu liefern.

Lange Brenndauer
Durch den Verzicht auf eine Regelelektronik in Kombination mit der LED-Technologie ist die Lampe in der Lage auch noch 8 Stunden und mehr (je nach Batterietyp) ausreichend Licht zu liefern.

Nur 2 Außengehäuseteile-> nur eine Dichtkante
Die Lampe besteht nur aus zwei Gehäuseteile, die den Druckkörper nach Außen bilden. Dadurch ist nur eine Dichtkante vorhanden. Jede weitere Dichtkante würde die Wahrscheinlichkeit einer möglichen Undichtigkeit erhöhen.

Dichtkante mit zweifacher O-Ringabdichtung
Die einzige Dichtkante ist mit zwei O-Ring-Dichtungen abgedichtet . Dies reduziert insbesondere die Wahrscheinlichkeit einer Undichtigkeit durch Verschmutzung des äußeren O-Rings durch Sediment. Im Notfall dichtet immer noch der zweite O-Ring sicher ab.

Innenleben in feinmechanischer Qualität aus Metall
Alle Teile im inneren der Lampe sind in feinmechanischer Qualität gefertigt. Es wurden keine billigen Blechteile verarbeitet. Das Brennergehäuse ist aus Messing aus eine Vollstab gedreht. Die Batteriehülse ist aus eine Aluminiumrohr mit 2mm Wandung gefertigt und vernickelt. Der Boden der Batteriehülse ist aus einen Edelstahl gedreht. Als Kontaktfeder kommt eine Edelstahlfeder zum Einsatz.

Abwärmerückführung an die Batterien

Die tatsächlich zur Verfügung stehende Batteriekapazität sinkt mit der Temperatur der Batterien stark ab. Nutzt man die Abwärme der LED zusätzlich noch um die Auskühlung der Batterien zu reduzieren, so steigert dies zusätzlich noch die Brenndauer der Lampe und verlangsamt den Leistungsabfall der Batterien. Die Lampe ist deshalb mit einer Wärmerückführung der Abwärme der LED ausgerüstet.

Griffiges Gehäuse
Das Gehäuse ist aus dem vollen Rundstab gedreht und durch seine Längsrillen und durch das aufgeraute Mittelteil auch mit nassen Handschuhen oder Händen sehr griffig. Auch der Lampenkopf ist sehr griffig gummiert.

Einfacher Schaltmechanismus
Die Lampe wird durch einfaches Drehen des Lampenkopfes eingeschaltet. Dadurch schließt sich setzt der Brenner auf dem Wärmerückführungsrohr auf. Durch das satte Aufsitzen des Brenners wird gleichzeitig die Wärmekopplung des Brenners an des Wärmerückführungsrohr und der elektrische Kontakt geschlossen.

Batterie und Akkubetrieb möglich
Die Lampe kann sowohl mit 3 Batterien des Typs Baby C als auch NiMH-Akkus 1,2V der Größe Baby C betrieben werden. (Beim Betrieb mit NiMH-Akkus sollte der Akkuhersteller befragt werden, ob ein Wasserstoffkatalysator mit eingelegt werden muss. Der Einsatz erfolgt auf eigene Gefahr.) Durch die lange Brenndauer reicht meist ein Satz Batterien für alle Nachttauchgänge eines Urlaubs aus. So das die aufwendige Akkupflege über das ganze Jahr entfallen kann.

Abmessungen

Größter Durchmesser (am Lampenkopf): 48mm
Durchmesser am Griff: 37mm
Gesamte Länge: 215mm
Gewicht ohne Batterien: 300g

Noch eine Anmerkung von Karl Heser:
Diese Lampe wurde von mir eigentlich nicht zum vermarkten entwickelt. Der Vorschlag wurde mir von einem bekannten Höhlentaucher gemacht. Zu der Zeit als ich die Lampe entwickelt habe, gab es keine brauchbare LED-Backup. Fast alle aus der Höhlentauchszene haben behaupt, das eine LED-Lampe die Kriterien nicht erfüllen kann. Dies zu widerlegen war eine meiner Anreize. Ein wichtiges Kriterium für Höhlentaucher ist die Zuverlässigkeit auch bei schlechten Zellen. Das ist mit einem Regler nicht zu schaffen.


Heser Tauchtechnik GmbH
Abt-Sartor-Straße 5
86470 Thannhausen
Tel. & Fax: 08281/6297
info@heser-backup.de
www.heser-backup.de


Fragen, die immer wieder gestellt werden, ob es eine Neuauflage oder ein Up-Date der Heser BackUp gibt?

Technische Informationen zur Heser-BackUp

Was macht eine Backup-Lampe zur Backup-Lampe?

Prinzipiell gibt es zwei praktikable Möglichkeiten eine LED zu betreiben:
1. Mit einer Konstantstromquelle (= elektronische Regelschaltung)
2. Mit einem Vorwiderstand direkt an den Batterien

Um die optimale Helligkeit der LED zu erreichen muss sie mit einem konstanten Strom versorgt werden.
Durch den Einsatz einer Konstantstromquelle (= elektronische Regelschaltung) kann der LED-Betriebsstrom
über die ganze Betriebszeit nahezu konstant gehalten werden. Somit brennt die Lampe über die gesamte
Brennzeit gleichmäßig hell.

Fällt die Spannung der Batterien mit der Zeit ab, so versucht die Elektronik die "fehlende Batterieleistung"
durch Erhöhung des Batteriestroms auszugleichen um auf der Sekundärseite (Strom zur LED) den
LED-Strom konstant halten zu können. Dies bedeutet aber zugleich, dass die zur Neige gehenden Batterien
noch höher belastet werden und dies den Vorgang des Entladenes zusätzlich rasant beschleunigt.
Letztendlich wird die Elektronik auf Grund der zur Neige gehenden Batterien nicht mehr in der Lage sein
den Sekundärstrom aufrecht zuhalten und schaltet dann die LED unvermittelt ab.

Die 2. Möglichkeit, wie in der Heser-BackUp realisiert, ist die LED direkt an der Spannungsquelle (Batterie)
über einen kleinen Vorwiderstand zu betreiben. Der Nachteil dieser Lösung ist, dass der LED-Strom
mit der Batteriespannung sinkt und die Lampe dadurch in ihrer Helligkeit langsam nachlässt. Der Helligkeitsverlust
macht sich aber erst nach ca. 6 Stunden Brenndauer bemerkbar.

Der Vorteil dieser Variante ist, dass die Lampe solange brennt, solange die Batterien noch in der Lage
sind einen gewissen Strom abzugeben. Zu einem Zeitpunkt, bei dem die Lampe dieser Bauart noch lange
brennt, schaltet die Elektronik die Lampe schon um etliches früher aus. Insbesondere wenn eine Batteriezelle
aus irgend einem Grund stark zusammen bricht, brennt eine Lampe ohne Elektronik noch weiter,
während die elektronisch geregelte bereits abschaltet. Zusätzlich werden bei unserer Lösung die
schwächlichen Batterien noch entlastet, da die Stromentnahme aufgrund der niedrigeren Batteriespannung
zurückgeht. D.h. bei sinkender Batterieladung wird die Leistungsentnahme reduziert.
Insbesondere diese Eigenschaft prädestiniert das Prinzip, wie es in der Heser-Backup Verwendung findet,
für Backup-Lampen. Unsere Lampe ist auch noch nach 15 Stunden in der Lage genügend Licht zu liefern
um eine Leine in der Höhle zu verfolgen. Nur sehr wenig Taucher sind so lange im Wasser, aber dies
zeigt, dass die Lampe auch noch mit sehr schwachen oder fehlerhaften Batterien zurecht kommt und als
letzte Lebensversicherung dienen kann. Batteriefehler sind zwar selten, aber nicht unwahrscheinlich.
Ein weiterer Nachteil einer Lampe mit Regler ist die Tatsache, das mit steigender Anzahl an Bauteilen die
Ausfallwahrscheinlichkeit wesentlich erhöht wird.

Die extrem geringe Ausfallrate der Lampe ist auch der Grund warum wir seit Einführung unserer Lampe
kaum Veränderungen vorgenommen haben.

Eine Backup-Lampe wird nicht durch die bloße Namensgebung zur solchen, sondern durch ihre
bauartbedingte hohe Ausfallsicherheit und die Resistenz gegenüber widrigen Einflüssen wie z.B.
Batterie-Fehler, d.h. durch eine hohe Fehlertoleranz.
Anmerkungen zur Helligkeitsmessung:

Zu diesem Thema sind einigen physikalischen Größen zu unterscheiden:

Lichtstärke:
Physikalisch ist sie die Strahlungsleistung der Lichtquelle pro Raumwinkel gewichtet mit der spektralen
Empfindlichkeit des menschlichen Auges. Sie wird in Candela angegeben.

Wenn man die Lichtstärke über den ganzen Raumwinkel misst und aufaddiert so erhält man den Lichtstrom.
Der Lichtstrom ist die Summe allen Lichts, das eine Leuchtquelle aussendet. Der Lichtstrom wird in
Lumen angegeben.

Leuchtdichte:
Die Leuchtdichte beschreibt die Helligkeit. Sie wird in Candela pro Quadratmeter angegeben. Die Leuchtdichte
wird für flächige Lichtquellen verwendet.

Beleuchtungsstärke (Lux):
Diese Einheit beschreibt den Lichtstrom pro Flächeneinheit.

Lichtmessung:
Lichtmessungen sind keine einfache Sache. Oft wird mit einem einfachen sog. Lux-Messgerät die "Helligkeit"
einer Lichtquelle gemessen. Dabei misst man dann aber nur die Beleuchtungsstärke in einem Punkt,
erhält aber eine Ergebnis mit einem Flächenbezug. Dies ist auch die Erklärung warum solche Messungen
oft unglaubliche gute Werte bei Vergleichsmessungen liefern. Eine solche Messung wird der strahlungscharakteristik
einer Lampe nicht gerecht. Wenn man auf diese Weise einen Laser-Pointer mit einer einer
100W Halogenlampe so vergleicht, liegt der Laser-Pointer vorn. Man müsste sich dann für eine Laser-
Pointer als Tauchlampe entscheiden.

Bei machen LED-Lampen kommt noch der weiterer Umstand hin zu, dass sie mit einer pulsweitenmodullierten
Stromquelle betrieben werden, d.h. elektronische Regelkreis schaltet die Stromquelle in sehr kurzen
Abständen aus und ein. Dies ist eine viel verwendete Möglichkeit den Strom einfach über die Zeit gesehen
zu regeln und damit zeitlich integriert gesehen konstant zu halten. Es ist einfacher und effektiver
den Strom über die Länge der Impulse zu regeln, als über die Spannung. Dieses Verfahren wird auch genutzt
um die LED mit Überstrom zu betreiben, durch die Pausen wird eine Überlastung der LED vermieden.
Teilweise werden auch Bauteile genutzt um eine gewisse Glättung vor der LED zu erreichen, was
aber wieder zu Verlusten führt. Für das menschliche Auge ist dies nicht zu erkennen, es wird der Durchschnittswert
über die Zeit wahrgenommen obwohl die LED zwischen den Pulsen tatsächlich ausgeht und
nicht wie ein Glühfaden nachglimmt. Dies erschwert aber die Lichtmessungen, da nicht nur über die beleuchtete
Fläche integriert werden müsste sondern auch noch über die Zeit. Dies ist mit einfachen Messgeräten
nicht mehr möglich. Diese zeigen dann oft nur fiktive Werte an.
Dies verdeutlicht auch warum mache Testaufbauten schier unglaubliche Werte bei Vergleichen von Halogenlampen
und LED-Lampen oder geregelten und ungeregelten Lampen liefern.
Wir denken dies verdeutlicht wie unseriös solche Vergleichsmessungen sein können und dadurch ein
falsches Bild wiedergegeben wird. Deshalb widerstreben es uns solche Vergleiche. Wir werden dies auch
in Zukunft nicht tun. Uns ist der ehrliche Umgang mit Kunden und auch Nichtkunden wichtiger. Wir haben
kein Problem damit zuzugeben, dass wird uns nicht in der Lage sehen seriös Vergleichsmessungen anbieten
können.

Es ist vielleicht nicht die hellste, aber die konzeptionell sicherste Backup auf dem Markt. dies wollen
wir nicht zugunsten einer geringfügigen Helligkeitsverbesserung aufgeben.

Mit freundlichen Grüßen
Karl Heser




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